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Tesalino und Tesalina

Die Klassen 4a und 4b mit Tesalino und Tesalina auf heißer Spur durch Europa: 

Wir vierten Klassen nehmen an einem Geschichten-Erfinder-Bastel-Wettbewerb der Stiftung Lesen teil. Einsendeschluss ist der 15. April 2011. Hier kannst Du sehen, wie wir uns in der letzten Zeit mit diesem Projekt beschäftigt haben. 

Angefangen hat alles mit Weihnachten. Dort erfuhren wir nämlich wie andere Kinder auf der Welt das Weihnachtsfest feiern. 

Dass es sieben Kontinente auf der Erde gibt, wussten einige von uns schon, doch nun können wir auch auf der Weltkarte zeigen wo sie sich befinden und sie benennen (Europa, Asien, Australien, Afrika, Südpol oder Antarktis, Nordamerika und Südamerika). 

Die Himmelsrichtungen können wir jetzt auch im Schlaf aufsagen und dieses Wissen bei unserer „Kartenarbeit“ nutzen. Kennst Du auch den hilfreichen Spruch „NIE OHNE SEIFE WASCHEN“? (N - Norden, O – Osten, S – Süden, W – Westen). 

Da Deutschland ja in Europa liegt, haben wir uns natürlich mit diesem Thema besonders beschäftigt. Fleißig haben wir Zeitungsartikel aus ganz Europa gesammelt und auf Plakaten zusammengestellt. Nun wussten wir, was so in Europa alles passiert. 

Damit wir die direkten Nachbarländer von Deutschland besser kennen, haben wir zusammen mit einem Partner jeweils ein Nachbarland näher unter die Lupe genommen. Das heißt, wir haben im Internet, in Büchern und anderen Medien wichtige Informationen gesammelt. Danach haben wir sie auf einem Plakat zusammengetragen und mit Hilfe des Plakates und Stichworten einen Vortrag gehalten. Hier kannst du unsere Plakate über Dänemark, Polen, Tschechien, Österreich, Schweiz, Frankreich, Luxemburg, Belgien, Niederlande und Deutschland sehen. 

Dank des Musikunterrichts können wir jetzt auch unsere Nationalhymne sicher vortragen. 

Dann kam die Weitererzählgeschichte von Tesalino und Tesalino ins Spiel. Wir haben uns den Geschichtenanfang vorgelesen und die wichtigsten inhaltlichen Punkte schriftlich festgehalten. Alle Schüler und Schülerinnen haben die Geschichte weiter geschrieben. Die Geschichten wurden vorgestellt und wir haben uns gemeinsam für eine Weitererzählung entschieden. Insgesamt haben wir fünf Folgen getextet.


Hier kannst du unser Gemeinschaftswerk lesen:

... der Kreml. Das ist eines der wichtigsten Wahrzeichen in Russland“, erklärt Irina. Leider können Tesalino und Tesalina das Mädchen nicht verstehen, denn sie spricht ja Russisch. Deswegen greifen die Beiden zu ihrem Übersetzungscomputer. Tesalino ruft überrascht: „Mannomann, verschwinden im Moment viele Wahrzeichen!“ Er zählt auf: „In Kopenhagen die kleine Meerjungfrau, in Istanbul der Karagöz, in Paris der Eifelturm und jetzt noch bei dir in Moskau der Kreml. Wer da wohl hinter steckt?“ Irina sieht das Europamobil und wundert sich, was die Drei da gebaut haben. Tesalina erzählt eifrig: „Wir wollen herausfinden, wer die Wahrzeichen geklaut hat. Damit wir nicht die Flüge und Schiffsfahrten bezahlen müssen, haben wir uns ein Wundermobil gebaut, das fliegen, schwimmen und fahren kann.“ Irina ist beeindruckt.

Dann starten sie. ... 

... Zuerst fliegen sie nach Portugal. Da ist das Wahrzeichen der Torre de Belem. „Na, der Turm steht immer noch an seinem Platz!“, ruft Tesalino. Danach fahren sie nach Norwegen in die Stadt Trondheim. Das besondere Wahrzeichen dort und das Nationalheiligtum Norwegens ist der Nidarosdom. „Der Dom ist genau auf dem Grab des Schutzheiligen St. Olav – Olav Haraldsson, König von Norwegen und erklärter Heiliger gebaut worden“, erzählt Tesalina den anderen Kindern. Da kommt ihnen ein Mädchen entgegen gerannt und schreit: „Der Dom ist weg. Vorhin habe ich ihn noch gesehen, aber er ist nun wie Luft. Man kann durchgreifen!“ Schnell rennen sie dorthin, wo vorhin noch der Dom stand. Tesalino sagt: „Da hat der Kriminelle sich eine neue Waffe ausgesucht, sicher den Hologrammprojektor.“ Das Mädchen spricht jetzt zum zweiten Mal: „Ich heiße Nadine und lebe auf der Straße.“ Nun fragen sich alle, wie Nadine etwas zu Essen bekommt. Sie erklärt: „Ich mache immer eine Nachtwanderung und suche nach Essen.“ Tesalino und Tesalina sagen: „Du kannst mit uns kommen und im Baumhaus schlafen.“ „Mannomann, das würdet ihr wirklich für mich machen?“, fragt Nadine. „Na klar, komm mit uns!“, rufen sie. ...      

... Nadine steigt in das Wundermobil und sie fahren direkt zum Dom. Endlich haben sie den Dom gefunden. Weil sie von Weitem die Spitze erkennen konnten. Der Dom ist fast ganz verschwunden, bis auf die Spitze, die noch in den Himmel ragt. „Vielleicht muss man die Spitze anfassen?“, fragt sich Tesalina. Schnell sausen sie mit dem Wundermobil nach oben. Tesalino berührt die Spitze vom Dom. Aber es passiert nichts. Er ruft: „Tesalina, Irina, Nadine ihr müsst sie alle mit anfassen!“ Gemeinsam tippen sie die Spitze an. Auf einmal wird der Dom wieder sichtbar. Alle jubeln, bis plötzlich ein lauter Schrei ertönt. „Das muss wohl der Kriminelle gewesen sein“, sagt Irina.

Bei der Dankfeier am Abend in Trondheim erhalten Tesalina und Tesalino eine neue Nachricht. In London ist der Big Ben spurlos verschwunden. ...  

... Sie fliegen am nächsten Morgen sofort nach London zum Big Ben. Tesalino ruft als sie ankommen: „Der Big Ben ist aber noch da!“ Tesalina sagt: „Vielleicht wollte uns jemand nur mit dem Anruf ablenken. Damit wir nach London fliegen und in der Zeit kann er dann ein anderes Wahrzeichen verschwinden lassen.“ Gerade nach diesem Satz kommt ein Anruf: „Der schiefe Turm von Pisa ist spurlos verschwunden“, ruft Tesalina. So machen sie sich auf den Weg nach Italien. Dort angekommen ist der untere Teil des Turmes noch da. Sie versuchen es wieder mit dem Anfasstrick. Doch diesmal klappt es nicht. Jetzt befragen sie alle Menschen, die sich im Umkreis von einem Kilometer aufhalten. Doch leider bekommen sie keine heiße Spur. Sie probieren einen neuen Trick aus. Alle Menschen bilden einen großen Kreis um den Turm und auf einmal wird der Turm wieder sichtbar. ... 

... Sie machen gerade eine kleine Pause in Italien, da klingelt plötzlich das Telefon. Tesalino meldet sich: „Hallo, wer ist da?“ Das Kind am anderen Ende tuschelt ganz aufgeregt etwas vor sich hin. Tesalino nimmt den Übersetzungscomputer zur Hand und hält ihn ans Telefon. Was sie aler dann zu hören bekommen, ist unglaublich. „An der Akropolis werden Seile befestigt, die zu einem Hubschrauber führen. Ihr müsst sofort kommen!“, ruft der Junge. „Ich heiße übrigens Nicos und wohne in Athen“, spricht er weiter. „Wir kommen so schnell es geht“, schreien alle ins Telefon. Sie rasen auf der Stelle los. Aber nach kurzer Zeit werden sie von der Polizei angehalten. Der Polizist fragt: „Was ist denn das für ein Fahrzeug?“ Tesalino antwortet: „Das ist ein Wundermobil.“ Der Polizist fragt: „Äh, wo ist denn dein Wundermobilführerschein?“ Tesalino zeigt schnell seinen selbstgebastelten Führerschein. „Alles klar, das reicht mir, sie können weiter fahren“, meint der Polizist. Tesalino murmelt: „Lasst uns jetzt lieber fliegen, wegen der Polizeikontrollen.“ Kurz danach sind sie in Griechenland. Der besagte Hubschrauber fliegt gerade los, als sie dort ankommen. Nicos steigt schnell ein und sie fliegen dem Hubschrauber hinterher.
 

Weil in unserer Geschichte immer ein Wahrzeichen verschwand, haben wir im Kunstunterricht unsere eigenen Wahrzeichen aus Zeitungspapier gestaltet. Unser Vorbild war der Künstler Mo Edoga mit seinem Signalturm der Hoffnung. 

Im Sportunterricht bauten wir ein Europamobil. Unsere Aufgabe war es, das Wundermobil so zu bauen, dass alle Kinder darauf Platz haben und es aussieht, als ob es fahren, schwimmen und fliegen kann. Wir finden, die Aufgabe haben wir super gelöst. Das Tolle daran war, unser Mobil fuhr tatsächlich. 

Zum Schluss bastelten wir im Kunstunterricht noch ganz viele Wundermobile aus Alltagsmaterialien. Der Umgang mit Cuttermessern, Heißklebepistolen und Akkuschraubern ist für uns kein Problem mehr. Hier kannst Du unsere Endprodukte sehen:

Name: Wundermobil  9000 go 

Spitzname: Das Parkmobil 

Beschreibung: Es ist ein großer Karton mit Trennwand im Karton und Strohhalmen als Fenster zur guten Durchsicht. Im hinteren Teil befindet sich eine kleine Wiese und eine Skateboardbahn, vor der Wiese sind noch 6 Stühle.
Es kann fahren, fliegen und schwimmen. Es kann bis zu 320 km/h erreichen.
Besonderheiten: Es ist eine Skateboardbahn hinten eingebaut. 

Erfinder: Philipp Sebastian
 

Name: Wundermobil 3000 

Spitzname: Strohhalmmobil

Beschreibung: Es ist ein einfaches Mobil mit vier Rädern und zwei Tischen. Vorne sind zwei Sitze und hinten befinden sich vier Sitze. Es kann fahren, schwimmen und fliegen.
Besonderheiten: Strohhalme sind auf dem Dach. Es hat eine Dachluke und wie beim Auto ein Handschuhfach. 

Erfinder: Tom


 

Luftballoni 

Luftballoni hat fünf Ballons, einen auf dem Dach und je zwei an den Seiten. Der Ballon auf dem Dach gibt die Richtung an. Am Lenker sind fünf Knöpfe: Einer ist fürs Fliegen, der zweite Knopf ist für das Schwimmen. Bei Knopf drei wird die Toilette entleert. Wenn Knopf vier gedrückt wird, werden die Ballons mit Gas gefüllt. Wenn der fünfte Knopf gedrückt wird, setzen sich die Räder in Bewegung. 

Erfinderinnen: Hjordis
                   Angelina
              

Mein Wundermobil 

Name: Mein Wundermobil heißt der rasende Flitzer
Der Spitzname ist Razy.
Beschreibung: Die Fahne kann man einklappen und dann kann man das Dach ausrollen. Die Räder können sich drehen. Es hat auch noch eine Toilette, die gleichzeitig eine Schutzkapsel ist. 

Erfinderin: Tamara
 

Name: Tesa 3 000 

Besonderheit: Es hat Designersitze.

Das Tesamobil 3 000 ist ausgestattet mit Überwachungskameras und Wachmännchen. Es kann fliegen, schwimmen und fahren und ist von Tesa hergestellt; es wurde auch mit Tesakleber geklebt. Es hat vier Düsen, damit es schneller schwimmt und Greifarme. Einen Whirlpool und ein Massagesofa hat es auch; Monopolygeld als Nummernschild und auch eine Toilette die aus einer Klopapierrolle gebastelt wurde. Es hat Smilys für das Licht, wenn es dunkel ist. Insgesamt haben wir 7 Wachmännchen. 

Erfinder: Julian, Tim, Cornelius


 

Name: Feuermond 

Beschreibung: Es ist außen schwarz mit Flammen bemalt. Innen hat es Getränkehalter. Es können vier Personen darin sitzen. Das Lenkrad ist viereckig und aus Papier gemacht. Das Wundermobil kann schwimmen, fahren und fliegen, es ist rechteckig. 

Erfinder: Jonas, Marek, Philipp, Jonas                              


Das Karate-Mobil 

Mein Karate-Mobil ist eckig, breit und praktisch. Die grünen Luftballons sind eine Hilfe für die Flügel. Es hat vier Sitze. Die CDs sind zum Abfeuern gedacht. Zum Auslüften sind die Fenster. Das Radio befindet sich am Steuer. Das Karate-Mobil kann schwimmen, fliegen und fahren. 

Erfinderin Aylin
 

Orange 2 000 

Mein Wundermobil heißt Orange 2 000, weil es fast nur orange ist. 

An den Außenwänden hat es einmal Knöpfe und auf der gegenüberliegenden Seite sind Blumen. Es hat auch ein Fenster mit Strohgardinen. In dem Wundermobil ist an der Wand ein Fernseher und rechts daneben ist ein Spiegel. Im Raum steht ein Tisch mit einem Topf darauf und drei Stühlen. Oben auf dem Dach steht ein Pool mit zwei Ringen und einer Schwimmmatte. Es hat auch Doppelreifen an jeder Ecke. Unter dem Orangenmobil sind Kufen, damit das Wasser es schwimmen kann. Ach ja; es kann wie gesagt schwimmen und sogar fliegen und fahren. Fliegen kann es mit den zwei Luftballons auf dem Dach, die Gas in sich haben. Es hat auch eine Flagge darauf, auf der ein Peacezeichen ist. Das Lenkrad des Wundermobiles besteht aus einem Strohhalm und einem Knopf.
Besonderheiten: Ein Pool auf dem Dach. Ein Spiegel im Haus und ein Fernseher. 

Erfinderin: Henrike


 

Das Wundermobil 

Das Wundermobil heißt „rotes Luxusmobil“. Das Mobil hat Flügel als Plastikbecher und einen kleinen Heißluftballon. Oben auf dem Dach ist ein großer Pool. An der Seite ist das Wundergas, es sind aber nur Seifenblasen. Von den Seifenblasen führt ein Schlauch direkt zu der Toilette. Das ist der Karton, in dem ein Waschbecken, ein Handtuch, eine Toilette und Toilettenpapier sind. Innen sind vier Bücherregale, alle mit vielen Büchern. Es gibt einen Teppich und zwei Sessel, einer mit einem Blümchenbezug. Wir haben zwei Sitze für den Fahrer und den Beifahrer. Beides ist mit einem Blümchenbezug bedeckt. Es ist ein Klappfenster zum Herausgucken. Wir haben noch einen schönen Fernseher. Das Wundermobil schwimmt mit den Rädern, sie drehen sich einfach im Wasser.
Besonderheiten: Wundergas. Luftballon, Fernseher und ein schöner langer Pool, Nummernschild 501. 

Die Erfinderinnen sind: Meike, Berinike und Ellen
 

Der rote Flitzer 

Beschreibung: Unser roter Flitzer kann fliegen, fahren und schwimmen! Er hat eine Flagge, ein WC, einen Schlafplatz, Fernsehen, Jalousien, einen Esstisch mit Stühlen und einen Spiegel. Die Räder sind schwarz und vorne hat er noch zwei Lampen. Die Flügel sind lila. Wir haben es sehr bunt gestaltet. Auf dem Dach ist ein Luftballon, der beim Fliegen die Richtung bestimmt. Er hat sogar ein Nummernschild.
Besonderheiten: Er ist sehr sehr bunt!
                       Er ist rechteckig!
                       Er ist sehr gemütlich!
                       Er hat eine Flagge!
                       Und hat einen Luftballon auf dem Dach! 

Erfinder: Sophia, Sarah  


Limolino 

Unser Fahrzeug heißt Limolinomobil, weil es aus dem Limolinoland kommt. Es hat die Farben grün und rot. Grün ist es, damit man es im Wald von vorne und hinten nicht sofort sieht. Rot ist es deswegen, daß man es auf der Straße besser sieht.
Das Fahrzeug besteht aus einem Wundermetall, daß bei der größten Hitze nicht schmilzt.
Vorne im Fahrzeug befindet dich ein Lenkrad und ein Steuerknüppel.
Je nach Fortbewegungsart können wir zum Fliegen, Fahren oder Schwimmen umschalten. Zum Schwimmen haben wir ein Segel und eine Schiffsschraube eingebaut. Die Flüggel zum Fliegen sind aus Stahl und Silber. Von unten und oben sind die Flügel silber, damit man sie nicht so gut sieht. Es hat sechs Reifen und einen Ersatzreifen zum Wechseln.
Das Limolinomobil hat nur eine Vorderlampe. Unser Fahrzeug hat Platz für 10 Personen.

Erfinder: Sebastian


Das Projekt hat uns allen sehr viel Spaß bereitet. Die Krönung wäre natürlich, wenn wir damit noch einen Preis gewinnen würden. 

 

  
                    

 

 

 

 

 

 

Basar am 24. November von 11:00 bis 17:00 Uhr